St. Malo ist der große Fährhafen der Bretagne. Hier legen die Schiffe von Brittany Ferries nach Portsmouth und die Schnellfähren von Condor Ferries nach Jersey ab. Der Terminal ist modern, gut organisiert und liegt so nah an der Altstadt, dass du die Granitdächer der Intra-Muros vom Parkdeck aus sehen kannst.
Fährverbindungen
Zwei Reedereien, drei Ziele – St. Malo verbindet die Bretagne mit England und den Kanalinseln:
Verbindungen ab St. Malo
- Portsmouth – Brittany Ferries, 8,5–11 Stunden (Nacht- und Tagfähren)
- Jersey (St. Helier) – Condor Ferries, 1h 25 Min. per Schnellfähre
- Guernsey – Condor Ferries, saisonale Verbindung
Die Fähre nach Portsmouth ist die klassische Verbindung für alle, die mit dem Auto aus England in die Bretagne wollen – oder umgekehrt. Die Nachtfähren sind beliebt: Du legst abends in St. Malo ab, schläfst in deiner Kabine und bist morgens in Portsmouth. Voilà, kein verlorener Urlaubstag.
Der Terminal
Der Fährterminal von St. Malo ist für Ärmelkanal-Verhältnisse gut ausgestattet. Große Wartehalle, Ticketschalter, Café, Toiletten und ein Duty-Free-Shop (für die Fahrt nach England relevant). Die Ausschilderung ist klar – du wirst vom Parkplatz bis zum Schiff gut geleitet.
Für Fußgänger gibt es einen separaten Zugang. Wer mit dem Auto fährt, folgt den Spuren auf dem Deck und wird von der Crew eingewiesen.
Brittany Ferries verlangt, dass du mit Auto mindestens 2 Stunden vor Abfahrt am Terminal bist. Fußgänger sollten 90 Minuten vorher da sein. In der Hochsaison lieber noch etwas früher – die Passkontrolle (Richtung UK) kann dauern.
Parken
Direkt am Terminal gibt es einen großen Parkplatz. Wenn du mit der Fähre nach England übersetzt, nimmst du dein Auto natürlich mit. Falls du dein Auto aber in St. Malo stehen lassen willst (zum Beispiel für einen Tagestrip nach Jersey), kosten die Parkplätze am Terminal zwischen 10 und 15 Euro pro Tag.
Es gibt auch Langzeit-Parkoptionen etwas weiter entfernt vom Terminal, die günstiger sind. Die Stadt St. Malo hat zudem mehrere Parkhäuser in der Nähe der Altstadt.
Wenn du die Nachtfähre nach Portsmouth nimmst: Komm ein paar Stunden früher und spazier noch durch die Altstadt. Die Restaurants in der Intra-Muros servieren hervorragenden Fisch, und du gehst mit vollem Magen an Bord. Besser als das Bordrestaurant.
Die Altstadt direkt nebenan
St. Malo ist nicht einfach nur ein Abfahrtshafen. Die von massiven Granitmauern umgebene Altstadt (Intra-Muros) gehört zu den meistbesuchten Orten der Bretagne – und sie liegt buchstäblich einen Spaziergang vom Terminal entfernt.
Auf den Stadtmauern kannst du einmal komplett um die Altstadt laufen, mit Blick auf das Meer, die vorgelagerten Inseln und den Strand. In den Gassen darunter reihen sich Crêperien an Cidre-Bars an Fischrestaurants. Und bei Ebbe kannst du zu Fuß zur Insel Grand Bé laufen, wo der Schriftsteller Chateaubriand begraben liegt.
St. Malo war einst die Stadt der Korsaren – der von der Krone lizensierten Piraten. Diese Geschichte spürt man noch in den Festungsanlagen und dem Schloss, das heute ein Museum beherbergt.
Fähre ab St. Malo buchen
Ärmelkanal-Überfahrt nach Portsmouth oder Schnellfähre nach Jersey – Preise und Zeiten vergleichen.
Verbindungen prüfen bei Direct Ferries*Häufige Fragen
Ab St. Malo fahren Brittany Ferries nach Portsmouth (8,5 bis 11 Stunden, Nacht- und Tagfähren) und Condor Ferries nach Jersey/St. Helier (1 Stunde 25 Minuten per Schnellfähre). Saisonal gibt es auch eine Verbindung nach Guernsey mit Condor Ferries.
Brittany Ferries verlangt, dass Autoreisende mindestens 2 Stunden vor Abfahrt am Terminal sind. Fußgänger sollten 90 Minuten vorher da sein. In der Hochsaison lieber noch etwas früher, da die Passkontrolle Richtung UK dauern kann.
Direkt am Terminal gibt es einen großen Parkplatz. Wer das Auto stehen lassen will, etwa für einen Tagestrip nach Jersey, zahlt zwischen 10 und 15 Euro pro Tag. Es gibt auch günstigere Langzeit-Parkoptionen etwas weiter entfernt und Parkhäuser in der Nähe der Altstadt.
Auf jeden Fall. Die von Granitmauern umgebene Altstadt Intra-Muros liegt einen kurzen Spaziergang vom Terminal entfernt. Auf den Stadtmauern kann man komplett um die Altstadt laufen, und in den Gassen reihen sich Crêperien an Fischrestaurants. Bei Ebbe kann man zu Fuß zur Insel Grand Bé laufen.